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von Heinz und Illa Auberg,
Mülheim an der Ruhr

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Geschichtsgesprächskreis

Eine nötige Vorbemerkung

In der Villa der Feldmannstiftung trifft sich seit 1991 zweimal im Monat ein Kreis von Frauen und Männern zu lockeren Gesprächen über Interessantes und Wissenswertes aus der Vergangenheit von Styrum. Das jeweilige Thema ergibt sich in der Regel von selbst. Die Teilnehmer berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen, lassen Fotos und andere Dokumente von Hand zu Hand gehen, hören einem im Augenblick besonders Kundigen aufmerksam zu, streiten gelegentlich auch heftig und haben dabei selten Langeweile.

Kein Thema bleibt ausgespart, ob es nun die alte, die neuere oder die neueste Geschichte betrifft. Im Vordergrund steht aber die Geschichte der kleinen Leute: Ihr Arbeiten, Wohnen, Lernen, Leiden, ihre Freuden, kurzum: die ganze Erlebnispalette ihres Alltags.

Dabei hat sich eine solche Fülle von Lebenszeugnissen angesammelt (Fotos, Karten, schriftliche Dokumente, Aufsätze, Fundstücke aus der Arbeitswelt u. a.m.), daß auf dieser Grundlage schon mehrere Ausstellungen und Vorträge in der Feldmann-Stiftung stattfinden konnten.

Das Echo auf diese Angebote, das sich an der erfreulich hohen Besucherzahl und die Überlassung von weiteren bisher noch unbekannten Dokumenten ablesen läßt, ermutigt den Geschichts-Gesprächskreis in der Feldmann-Siftung, die sich bei ihm in großer Zahl anhäufenden Schätze der Styrumer Bevölkerung zugänglich zu machen.

Veröffentlicht werden kann im Rahmen eines Buches allerdings nur ein Teil davon, und man mußte auch mit der Zeit der Weimarer Republik eine Grenze setzen. Der Umfang des gesammelten Materials ließ es ratsam erscheinen, die geplanten und bereits bearbeiteten 14 Kapitel des Buches in zwei Teilen zu veröffentlichen. Vielleicht gelingt es in einer weiteren Veröffentlichung, auch den danach folgenden, durch Terror, Krieg und Wiederaufbau geprägten Rest des vergangenen Jahrhunderts in den Blick zu nehmen.

Die Bilder und Texte dieses Buches dürften wohl zeigen, daß sich Styrum, – was seine historische und kulturelle Bedeutung angeht, – hinter keinem der Mülheimer Stadtteile zu verstecken braucht.

Wie geht es weiter?

Inzwischen sind vier Bände fertiggestellt und haben unter dem Titel „Styrum-ein starkes Stück Stadt“ weite Verbreitung gefunden. Wir haben die Geschichte unseres Stadtteils behutsam recherchiert und viele Bilder und Berichte, die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden sind,  der Styrumer und Mülheimer Bevölkerung zugängig gemacht. Über bisher unbekannte Dokumente, die wir immer noch erhalten, sind wir sehr dankbar.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder des Geschichtsgesprächskreises ist ständig gewachsen, der Kreis erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit.

Wir treffen uns seit 2001 in dem Seminarraum der Cafeteria und haben meistens eine gute Beteiligung.

Die regelmäßigen Treffen sind an jedem 2. und 4. Freitag im Monat von 10 bis 12 Uhr.

Aus vereinsjuristischen Gründen haben wir uns Ende des vorigen Jahres 2001 entschlossen, den Geschichts-Gesprächskreis beim Amtsgericht Mülheim an der Ruhr offiziell als Verein eintragen zu lassen und führen nun den Namen Geschichts-Gesprächskreis Styrum e.V.

Zum 1. Vorsitzenden wurde Karl Heinz Kersch gewählt, zum 2. Vorsitzenden Fritz Heckmann.

Besonders beliebt sind bei allen Vereinsmitgliedern Ausflüge, die uns bisher nach

– Wesel ins Preußenmuseum (im Mai 2000),

– nach Duisburg in Museen (2001),

– in den Landschaftspark Duisburg-Nord (Frühling 2002),

– in den Duisburger Binnenhafen (12. Juli 2002),

– ins Schulmuseum der Stadt Dortmund (2002),

– ins bergmännische Muttental bei Witten (7.Mai 2003),

– in den Vogelpark Plantaria bei Kevelaer ( 12. Mai 2004)

– in das Schloß Broich am 11. November 2005,

– in die Vororte der Nachbarstadt Oberhausen am 12. Mai 2006,

– in den Braunkohlentagebau Hambacher Forst am 11. Mai 2007

– und zuletzt ins Schloß Lembeck am 16. Mai 2008 geführt haben.

Auch die Ausflüge nach Holland mit erlebnisreichen Bootsfahrten in Friesland unter der bewährten Leitung und Organisation von Gerd Looijen bereiten den Teilnehmern große Freude.

 

 

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