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von Heinz und Illa Auberg,
Mülheim an der Ruhr

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Unsere Klassenfahrt zum Bodensee

 

Die 60. Wiederkehr unseres Schulabschlusses

an der Mittelschule Mülheim an der Ruhr im Jahre 1948  feierten wir in diesem Jahr mit einem Besuch am Bodensee vom 5. bis 12. Oktober 2008. Wir sind mit 24 Personen einschließlich des Reisebegleiters Wolfgang Stitzl mit „unserem“ Bus der Firma Berse nach Nonnenhorn gefahren und hatten eine problemlose Hinfahrt bei zunehmend schönem Herbstwetter.

Besuch der Wallfahrtskirche Steinhausen am 5. Oktober 2008

Die Hinreise haben wir in Steinhausen unterbrochen und dort die Wallfahrtskirche besucht, ein Kleinod barocker Kirchenbaukunst im südlichen Schwaben.

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Ankunft in Nonnenhorn

Gegen 19 Uhr erreichten wir den „Torkel“ in Nonnenhorn.

 

Von Anfang ang waren wir überrascht und begeistert von der guten Küche im Torkel

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Das Hotel Torkel

 

Von hier aus starteten wir nun jeden Morgen nach opulentem Frühstück in bekannte Orte am Bodensee.

Am 6. Oktober gingen wir zufuß zum Anleger und fuhren mit einem Boot der Bodenseeflotte nach Mainau.

In Mainau, dem Blumenparadies am Bodensee,

besuchten wir die  reichhaltige und herbstlich bunte Dahlienschau sowie das Schmetterlingshaus.

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Besuch von Siegfried Müller

Immer noch beeindruckt von den schönen Erlebnissen des Tages überraschte uns nach dem Abendessen unser Klassenkamerad Siegfried Müller, der hier am Bodensee im Nachbarort Kressborn wohnt.

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Das Weltkulturerbe Reichenau,

eine der Wiegen des Abendlandes, besuchten wir am Dienstag, dem 7. Oktober 2008. Mit einer Fähre setzten wir von Friedrichshafen nach Romannshorn über und erreichten die Insel nach einer angenehmen Fahrt über Güttlingen und Kreuzlingen-Konstanz bei wiederrum herrlichem Herbstwetter. Zunächst besuchten wir die romanische Kirche St. Georg in Reichenau-Oberzell, die Abt Hatto von 888 bis 913 erbaut hat. Frau Hübel führte uns einfühlsam durch das altehrwürdige Kirchengebäude und erklärte uns die Bedeutung der gut erhaltenen Wandbilder von Lebensstationen Jesu Christi.  

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Danach fuhren wir vorbei an der 724 gegründeten Benedektinerabtei St. Peter und Paul, die im 9. und 11. Jahrhundert mit ihrer Stiftsbibliothek  Mittelpunkt  des geistigen und kulturellen Lebens in Süddeutschland war. Schließlich gelangten wir zu einem höhergelegenen Aussichtspunkt, von dem wir einen guten Überblick über die reichhaltige Obst- und Gemüselandschaft der Insel bekamen, die zur Zeit der Ernte mancherlei Aktivitäten erkennen ließ. Auch die Weinlese war in vollem Gange. Überall waren fleißige Weinbauern dabei, helle und dunkelroten Trauben von den vollhängenden Rebstöcken zu lesen und in die Kelter zu fahren.

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Konstanz, die heimliche Hauptstadt der Bodenseeregion,

haben wir im Anschluß an unseren Reichenauaufenthalt besucht und waren von dem besonderen Flair der Universitätsstadt begeistert. Die Altstadt mit ihren mittelaltrigen Prachtbauten zeigte sich am herbstlich sonnigen Nachmittag von der besten Seite und bildete einen lebendigen Gegensatz zu dem auffallend jugendlichen Publikum in den modernen Straßencafes.

St. Gallen,  

mit seinem Stiftsbezirk ein bedeutendes Unesco-Weltkulturerebe auf Schweizer Boden, statteten wir am 8. Oktober 2008 unseren Besuch ab. Nach einem Bummel durch die Innenstadt, bei dem uns die Vielzahl von Banken und vornehmen Restaurants, aber auch die schönen mittelaltrigen Prachtbauten des reichen Bürgertums auffielen, haben wir die Kathedrale bewundert, die aus der Stiftskirche St. Gallen hervorgegangen ist. Sie stellt eine der letzten monumentalen Klosterbauten des Barocks dar. Anschließend sind einige von uns zur Stiftsbibliothek geschlendert, die als eine „Heilstätte der Seele“ genannt wird. Sie besitzt einen einmaligen Bestand von Manuskripten aus dem Mittelalter, welche die Leistungen  des Klosters seit dem 8. Jahrhundert dokumentieren. Allein die Schriftkunst, die wunderbaren Frühformen der Kaligraphie und die erstrangigen Zeugen der Buchmalerei haben auf uns einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Zur Belohnung unserer fleißigen Besuche kultureller Güter sind wir in eine Chokolateria eingekehrt und haben uns an einer 2m langen Schokoladentheke gütlich getan.

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Heiden im Appenzeller Land

Von St. Gallen aus sind wir mittags ins Appenzeller Land gefahren und haben die Geburtsstadt von Henry Dunant besucht, dem Gründer des Roten Kreuzes.  

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Friedrichshafen, die Geburtsstadt des Zeppelin 

Am Morgen des 9. Oktobers 2008 sind wir in die Stadt Friedrichshafen aufgebrochen, wo von Graf Zeppelin das erste Luftschiff entwickelt worden ist. Das Museum bietet eine gelungene Zusammenstellung von Bildern und Exponaten über die Entwicklung  von Konstruktionselementen, Motoren und Meßgeräten für viele Bereiche der Luftschifffahrt.  

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Mittags haben wir Langenargen, die Sonnenstube des Bodensees besucht und waren angetan von der schönen Promenade sowie von Schloß Montfort mit eindrucksvollen Bronzestatuen im Park.

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Überlingen, die alte Reichsstadt, haben wir am Freitag, dem 10. Oktober 2008, aufgesucht. Überlingen liegt am nordwestlichen Finger des Bodenssees und ist eine alte traditionsreche Reichsstadt. Dort haben wir nach einem Stadtbummel die ehrwürdige Kathedrale mit Ropkokoschätzen besucht und haben an der langen Strandpromenade in gemütlichen Restaurants Zwiebelkuchen mit Grauburgunder genossen.  

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Mittags sind wir von der Reichsstadt Überlingen zu einem besonderen barocken Kleinod Süddeutschlands aufgebrochen, zur Wallfahrtskirche Birnau. Sie ist wirklich wunderschön und reichhaltig ausgestattet.

Nach dem Besuch in Birnau haben wir die Burgenstadt Meersburg aufgesucht. Mächtig thront die alte Burg über dem See. In der Unterstadt reihen sich die Patrizierhäuser malerisch wie eine Perlenkette aneinander. In der Burg entdeckt man mit Annette von Droste-Hülshoff, der größten deutschen Dichterin des 19. Jahrhunderts,  ein bedeutendes Stück unsererer Literaturgeschichte.  Es hat uns tief bewegt,  ihre Gedichte „Oh schauig ist`s, übers Moor zu gehen“ und das Liebesbekenntnis an Lewin Schücking O frage nicht , was mich so tief bewegt, seh ich dein junges Blut so freudig wallen…“ in Annettes Handschrift lesen zu können.  Aber auch die originelllen Exponate und die Ausstattung der sonstigen Räume in der Burg vermitteln ein eindrucksvolles Bild über das Leben in der Zeit des ausgehenden Mittelalters.

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Samstag, am 11.Oktober 2008, nähert sich der Aufenthalt am Bodensee allmählich dem Ende entgegen. Wir entschließen uns, noch einmal die Seestadt Lindau zu besuchen, die uns sehr gut gefallen hat. Dort treffen wir uns mit Corpsschwestern und Corpsbrüdern, die auch am Bodensee urlauben. Mit ihnen genießen wir bei herrlichem Herbstwetter die Atmosphäre auf der Terrasse von „Reutemanns“.    

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Am Abend feiern wir mit einem köstlichen Menue unseren Abschied vom Bodensee, von Nonnenhorn und von dem liebgewonnenen Torkel. Es war ein wunderschönes Jubiläumsfest anläßlich unseres Schulabschlusses vor 60 Jahren.

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Am 12. Oktober haben wir sonntagsmorgens nach herzlicher Verabschiedung von der Familie Stoppel und der fröhlichen, fleißigen und hilfsbereiten  Mitarbeiterin  die Heimreise angetreten. Unterwegs sind wir in Sigmaringen zur Hohenzollernburg  hinaufgestiegen, aber die Zeit reichte nur zu einem kurzen Blick auf die ehernen Zinnen. Erst gegen Abend sind wir müde, aber voller unvergeßlicher Eindrücke nach Mülheim an der Ruhr zurückgekehrt.  

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2 Kommentare

    • B.+N.Hilz am 25. Oktober 2008 um 18:06

    Lieber Heinz,

    da ist Dir ja wieder etwas Großes gelungen.!
    Der Bericht und die Bilder der Reise-schön und
    gern anzusehen.Wieder ein Stein der Erinnerung,den
    wir den vorherigen hinzufügen.
    Danke!
    Norbert +Bärbel

  1. Danke, lieber Heinz für die schönen Fotos und Deinen Bericht. Es war eine sehr schönen Reise die uns in Erinnerung bleiben wird.

    Marianne und Hans-Egon Krenz

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