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Befahrung eines alten Stollens

Ein besonders nachhaltiges Erlebnis ergab sich für einige Mitglieder am 17. August 2001, als sie den traditionsumwitterten zweihundert Jahre alten Hollenberg-Darmstadt-Stollen befahren konnten. Die Ziegelsteinmauerung ist gut erhalten und der Stollen bei einwandfreier Bewetterung gut zu befahren. Nur der im Verlauf der Strecke ansteigende Wasserspiegel hat uns daran gehindert, weiter in den Stollen vorzudringen.

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2 Kommentare

    • Hans-Jörn Müller am 29. Januar 2012 um 12:14

    1953 besuchte mein Großvater Carl Hemscheidt (1887-1954) mit mir, seinem damals elfjährigen Enkel, seinen Geburtsort Mülheim und wies in der Straße Rumbachtal auf einen vorhandenen Stollen hin. Wiederum sein Großvater Wilhelm Hemscheidt (1823-1899) habe davor eine Schmiede gehabt und aus dem Stollen habe man seinerzeit minderwertige Hausbrandkohle gebrochen. Es war ganz sicher dieser Hollenberg-Stollen. Ob mir jemand diese Geschichte bestätigen kann? Schier unglaublich, das Innere des Stollens hier zu finden.
    Hans-Jörn Müller

  1. Lieber Herr Müller,
    mit großem Interesse habe ich Ihren Bericht über den Besuch in Mülheim im Jahre 1953 gelesen. Damals war der Stollen für Besucher und Schulklassen noch befahrbar. Später ist er überbaut worden und seither nicht mehr öffentlich zugängig. Unsere Befahrung im Jahr 2002 war Zufall und ist nur durch private Verbindungen zustande gekommen. Der Stollen war damals im Anfangsbereich gut erhalten. Der Arbeitskreis Mülheim hat zur Erinnerung an den Bergwerksbetrieb im Hollenberg-Darmstadt-Stollen 2008 eine Informationstafel errichtet und eingeweiht. Über die Geschichte des Betriebes habe ich auf der Infotafel berichtet. Von der Schmiede vor dem Stollen habe ich in meinen Unterlagen nichts gefunden. Nähere Angaben mit Bildmaterial wäre für uns von großem Interesse.
    Freundlich grüßt mit Glück Auf!
    Heinz Wilhelm Auberg

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